Wohin auch immer wir reisen, wir suchen, wovon wir träumten und finden doch stets nur uns selbst.
Günter Kunert
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Dzień dobry!
Seit genau einem Monat bin ich nun hier in Zielona Gorá, Polen zu Hause und ich finde, dass es schließlich an der Zeit ist, mich mal zu Wort zu melden.
Kurz zu den Hintergründen
- ich bin hier in Polen als Freiwillige.
Mir wird relativ häufig die Frage gestellt, warum ausgerechnet Polen.
Vor meinem Abitur hatte ich keine Ahnung was ich studieren, ja werden möchte. Ich hatte keinen Schimmer davon, was ich mit meinem Leben anstellen, wo genau ich in 3 oder 10 Jahren sein wolle. Persönlich hatte ich ein großes Problem damit, ohne jemals das echte Leben da draußen gesehen oder mich mal in verschiedenen Sachen ausprobiert zu haben, sprich von der Schulbank weg, über meine gesamte Zukunft entscheiden zu müssen. Sicherlich war ich nicht die Einzige, die in einer solchen Orientierungslosigkeit steckte.
Trotz dessen habe ich den Wunsch, ins Ausland zu gehen (der irgendwie schon die ganze Zeit da war) immer wieder von mir weg geschoben.
Doch schließlich kam das Abitur immer näher und so stieg auch der Druck, Entscheidungen zu treffen.
Kurz vor knapp habe ich mich also doch noch für Freiwilligendienste im Ausland beworben.
Kurz vor knapp habe ich mich also doch noch für Freiwilligendienste im Ausland beworben.
Unter anderem gab es da die Möglichkeit vom Paritätischen Dienst in Sachsen für ein Jahr nach Polen zu gehen. Da dachte ich mir sofort: "Das will ich!"
Warum? Weil Polen als Nachbarland doch relativ unbekannt ist und mit eher schächten Stereotypen behaftet ist, daher wollte ich mir einfach mal selbst ein Bild machen, bevor ich Klischees Glauben schenke.
Außerdem ist es nicht so weit weg und ich könnte immer noch mal nach Hause fahren, wenn was ist.
Am 6. September ging es dann schließlich mit voll gepackten Kofferraum auf nach Zielona Góra. Im Vorhinein wurden wir in 5 Tagen gut darauf vorbereitet, was uns erwarten kann und wie wir handeln können, doch viele Fragen blieben und Erwartungen, sowie die Anspannung stiegen bis ins Unendliche.

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